News aus Wuppertal


Schule aus - was nun? Vor dieser Frage stehen in jedem Jahr viele Schulabgänger in Wuppertal, die trotz eines Schulabschlusses keine Lehrstelle gefunden haben.

Um ihnen bei den ersten wichtigen Schritten ins Berufsleben zu helfen, sollen ihnen lebens- und berufserfahrene Menschen aus Wuppertal mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Der Oberbürgermeister aus Wuppertal hat Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung gebeten, betroffenen Schulabgängern persönliche Ratschläge zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zu geben.
Damit sollen vor allem jene jungen Leute gefördert werden, die Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit zwar als hoch motiviert einschätzen, die aber aus unterschiedlichsten Gründen bislang bei ihren Bewerbungen in Wuppertal gescheitet sind.

Seit Start des Projektes im November 2007 konnten 21 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag aus Wuppertal unterschreiben.
Die Initiative des Oberbürgermeisters beruht auf einer Idee, die im Netzwerk Neues Wuppertal unter dem Motto 'Meine Stunde für Wuppertal' entwickelt wurde.

Die Patinnen und Paten in Wuppertal sollen jeweils eine/n Ausbildungsplatzsuchende/n wie ein Trainer/in unter ihre Fittiche nehmen und in Gesprächen herausfinden, warum vielleicht bisherige Bewerbungen nicht beachtet wurden und wie künftige Vorstellungsgespräche erfolgreicher verlaufen könnten.
Dabei stehen neben der Hilfe beim Bewerbungsschreiben oder Tipps zum Bewerbungsgespräch auch grundsätzliche Dinge wie die Berufswahl, die Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern aus Wuppertal oder auch der richtige Dresscode für den entscheidenden Auftritt auf der Agenda.
Das Ganze ist eine Chance für junge Menschen und der Oberbürgermeister von Wuppertal hofft, dass sich dazu weitere Führungskräfte ehrenamtlich bereit finden.